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HYALURONSÄURE

HYALURONSÄURE ist ein Polysaccharid und als gelartige, durchsichtige Flüssigkeit ein Bestandteil des Gewebeteils, der zwischen den Zellen liegt und sie geflechtartig umgibt (extrazelluläre Matrix). HYALURONSÄURE kommt in vielen Geweben und Flüssigkeiten unseres Körpers vor, insbesondere im Auge, den Gelenken und der Haut. In den jeweiligen Bereichen übernimmt sie spezifische Aufgaben und fungiert unter anderem als Füllstoff, Gelenkschmiere und Strukturgewebe. Die höchste Konzentration an HYALURONSÄURE findet sich in der Haut. Der HYALURONSÄURE-Anteil im Körper baut sich altersbedingt stetig ab, und so enthält die Haut nach etwa 40 Jahren nur noch ca. 60 % der ursprünglichen Menge an HYALURONSÄURE. Durch diese Veränderung in der Mikrostruktur verliert die Haut ihre jugendliche Spannkraft – Linien und Fältchen entstehen, die Haut wird zunehmend feuchtigkeitsärmer.